Heimstatuten
 
HEIMSTATUT DER WIST INNSBRUCK

Fassung 2014 gem. 15 StHG BGBL. 291/1986 i.d.g.F.

1) Heimtrger
  • Der gemeinntzige Verein Wirtschaftshilfe fr Studierende hat seinen Vereinssitz in Innsbruck, Frstenweg 174 und wird von dem jeweils auf vier Jahre bestellten Vorstand vertreten. 
    Heime und Anschriften:
    Haus Panorama, Frstenweg 174
    Dr. Hertha-Firnberg-Heim, Frstenweg 174a
    Dr.Adolf-Sollath-Heim, Hans-Untermllerstr. 8
    Rapoldihaus, Hans-Untermllerstr. 6
    Karwendelheim K 1, Httinger Au 84
    Karwendelheim K 2, Httinger Au 84a
    Studentenheim Savoy, Httinger Au 26
    Dr. Karl-Kunst-Heim, Dreiheiligenstr. 9A
    Campus Sieglanger 1&2, Weingartnerstrae 129+131
2) Grundstze fr die Heimverwaltung:
  • Frderung der Ttigkeit der Heimgemeinschaft in kulturellen, sportlichen und politischen Angelegenheiten unter Einschluss der Frderung guter Kommunikationsverhltnisse zwischen den einzelnen Heimbewohnern.
  • Frderung der Heimbewohner durch Bereitstellung von Heimpltzen und der dazugehrigen Einrichtungen zu mglichst gnstigen Bedingungen. Einnahmen aus dem Betrieb des Studentenheimes und der Nebenbetriebe der WIST werden im Sinne des 3 Vereinsstatuten verwendet. Nach Magabe vorhandener Vereinsmittel sind von den Studenten nicht die vollen Kosten zu tragen, wobei aus dieser Bereitschaft der WIST ein Rechtsanspruch nicht abgeleitet werden kann.
  • Unentgeltliche Ttigkeit der gewhlten Vereinsfunktionre.
  • Verwaltung und Betrieb der Heime nach den Grundstzen der Sparsamkeit und Wirtschaftlichkeit.

    3) Grundstze fr die Bentzung der Heime:


    • Heimordnung: (14 Studentenheimgesetz):
      Im Rahmen dieses Heimstatutes wird von der Heimvertretung eine Heimordnung erstellt, die nach Anhrung von der WIST beschlossen wird. Diese Heimordnung ist nach Beschlussfassung durch die laut Studentenheimgesetz zustndige Heimvertretung fr alle Heimbewohner bindend. Verpflichtungen, die ber das Studentenheimgesetz hinausgehen, knnen der WIST durch die Heimordnung nicht aufgebrdet werden. Insbesondere kann das Bentzungsentgelt nicht in der Heimordnung geregelt werden. ffentliche Gebhren und Steuern, die den Bentzungsvertrag betreffen, sind vom Heimbewohner zu tragen und knnen durch die Heimordnung nicht auf die WIST bertragen werden.
    • Sommerbetrieb:
      Wird ein Studentenheim gem 10 Studentenheimgesetz als Beherbergungsbetrieb gefhrt, dann steht der Heimplatz grundstzlich von 30. Juni, 12 Uhr bis 30. September nicht zur Verfgung. Ein Ersatzplatz aus Studiengrnden (10 Abs. 4 Studentenheimgesetz) muss bis 15. Juni schriftlich beantragt werden. In den Monaten Juli, August und September ist im Falle der Rumung des Heimplatzes fr diesen kein Bentzungsentgelt zu bezahlen. Fr den zugewiesenen Ersatzplatz ist das jeweils vereinbarte Bentzungsentgelt zu entrichten.
    • Personal:
      Die von der WIST beschftigten Dienstnehmer leisten ihre Arbeit in den von der WIST festgesetzten Dienstzeiten und knnen von den Heimbewohnern nicht fr persnliche Dienstleistungen herangezogen werden. Den berechtigten Vertretern der WIST (Angestellten) ist in Ausbung ihrer Ttigkeit der Zugang zu smtlichen Rumen nach den Bestimmungen des Studentenheimgesetzes zu ermglichen. Reinigungsarbeiten inkl. Vorarbeiten und Kontrollen werden in der Dienstzeit der Arbeitnehmer der WIST durchgefhrt. Bei sachlichen Vernderungen und Reparaturen in den Wohnrumen werden die Betroffenen rechtzeitig informiert. Hinsichtlich der Gemeinschaftsrume gelten diese Bestimmungen sinngem fr die Heimgemeinschaft.
    • Bentzungsentgelt:
      Das Bentzungsentgelt wird fr ein Studienjahr gem 13 Studentenheimgesetz im vorhinein festgelegt. Die WIST erklrt sich jedoch bereit, nach Magabe der erhaltenen Untersttzungen (Subventionen, Spenden) die Kosten fr die Errichtung und Ersteinrichtung der Heime aus Vereinsmitteln zu tragen und damit auch die Kosten fr die Kreditrckzahlungen der auf den Studentenheimen lastenden Kredite, wobei aus dieser Bereitschaft der WIST ein Rechtsanspruch nicht abgeleitet werden kann.
      Der Aufwand der laufenden Erhaltungen (Instandsetzung) findet sich in den Betriebskostenabrechnungen, welche von den berechtigten HeimvertreterInnen des jeweiligen Heimes eingesehen werden knnen.
    • Kaution:
      Die WIST ist berechtigt, als Sicherstellung eine Kaution einzuheben, deren Hhe von der Geschftsfhrung des Vereines festgesetzt wird, wobei der Heimvertretung ein Beratungsrecht zusteht. Eine Erhhung der Kaution ist der Heimvertretung rechtzeitig mitzuteilen. Die Kaution ist unmittelbar nach Erhalt der Heimplatzzusage zu entrichten und verfllt, wenn nach Zuweisung des Bettplatzes dieser ohne Entrichtung eines Bentzungsentgeltes bis zum in der Zusage angegebenen Termin nicht belegt wird. Die Rckzahlung der Kaution erfolgt - abzglich etwaiger Einbehalte fr Schden, Zahlungsrckstnde oder Nachreinigung - innerhalb 6 Wochen nach der Beendigung des Bentzungsvertrages auf das Konto des/der Heimbewohners/in.

     

    • Weiters sind folgende Grundstze fr die Bentzung der Heime zu beachten:
    1. Rechte und Pflichten der Heimbewohner sind gem 15 Abs.1 Zif.6 Studentenheimgesetz auch in anderen Rechtsvorschriften geregelt, die durch die Heimordnung nicht auer Kraft gesetzt werden knnen. Solche Bestimmungen finden sich unter anderem in folgenden Bereichen: Meldegesetz, Verordnung zur Lrmbekmpfung im Bereich der Landeshauptstadt Innsbruck vom 26.Juli 1973, Auflagen der Bau- und Feuerpolizei, Bestimmungen der Brandschutzverordnung und ber das Verhalten im Brandfall, Auflagen des Arbeitsinspektorats und der Gewerbebehrde, Rechtsvorschriften ber die Abhaltung von Veranstaltungen, Abgabengesetze, Artikel VIII Einfhrungsgesetz zum Verwaltungsgesetz, Rundfunkgesetz, Datenschutzgesetz.
    2. Fr eingebrachte Sachen der Heimbewohner oder ihrer Gste und fr eingebrachte Sachen der Heimvertretung haftet die WIST nicht, da auf Wunsch und im Interesse der Studenten eine regelmige berwachung des Zuganges in das Heim nicht erfolgt.
    3. Das Abstellen von Fahrzeugen und Sachen erfolgt auf eigene Gefahr und ist nur in den dafr von der WIST bekanntgegebenen Rumen und auf Pltzen im Zeitraum vom 1. Oktober bis 30. Juni gestattet. Nach Magabe vorhandener Mglichkeiten wird fr den Zeitraum vom 1.Juli bis 30.September bei Vertragsverlngerung eine Zwischenlagermglichkeit zur Verfgung gestellt. Die Zwischenlagerung erfolgt auf eigene Gefahr. Es drfen nur Kraftfahrzeuge mit polizeilichem Kennzeichen abgestellt werden.
    4. Das Halten von Haustieren ist nicht erlaubt.
    5. Schden sind der Heimleitung umgehend zu melden. Ein Heimbewohner, der eine Schadensmeldung unterlsst, kann sich nicht darauf berufen, da der Schaden vor seinem Einzug in das Zimmer bereits bestanden hat. Fr Schden innerhalb des Zimmers haften aufgrund des Bentzungsvertrages die Bewohner, gleichgltig, ob der Schaden durch diese oder Dritte herbeigefhrt wurde. Bei Schden, die in den Gemeinschaftsrumen entstehen, haftet, sofern ihr Verursacher nicht ausfindig gemacht werden kann, die Heimvertretung im Rahmen ihres Budgets. Eine persnliche Haftung trifft Mitglieder der Heimvertretung aufgrund ihrer Eigenschaft als solche nicht.
    6. Verlautbarungen bzw. Informationen der WIST erfolgen auf der jeweiligen Anschlagtafel des Heimes. Fr Informationen durch die Studenten und die Heimvertretung sind geeignete Pltze vorgesehen.
    7. Gemeinschaftsrume stehen der Heimgemeinschaft grundstzlich unentgeltlich entsprechend der jeweiligen Zweckbestimmung zur Verfgung. Unbeschadet dieses Rechts behlt sich die WIST vor, diese Rume fallweise an befreundete Organisationen fr Veranstaltungen weiterzugeben. Die Bentzung der Gemeinschaftsrume durch hausfremde Personen ist grundstzlich nicht gestattet. Bei smtlichen Veranstaltungen ist ein Verantwortlicher zu nominieren, der fr die ordnungsgeme Durchfhrung zu sorgen und aufgetretene Schden dem WIST-Sekretariat unter Nennung des Verursachers zu melden hat. Fr den Fall, da der Veranstalter von der WIST nominiert wurde, trifft die Heimvertretung keine Haftung.
    8. Smtliche in den Studentenheimen vorhandenen Rume dienen den Studenten als Gemeinschaftseinrichtungen (in Heimen mit Hotelbetrieb in der Zeit vom 1. Oktober bis 1. Juli). Ausgenommen von dieser Regelung sind Studentenzimmer, Hauswartwohnung, Bros, Lagerrume und technische Rume, Personalrume, Gstewohnungen, Kontingentwohnungen und Speisesle. ber die Gemeinschaftseinrichtungen kann nach Magabe des Heimstatutes von den Heimbewohnern im Einvernehmen zwischen Heimsprecher und WIST (Geschftsfhrer) verfgt werden. Eine entgeltliche berlassung bzw. Nutzung von Studentenzimmern, Gemeinschaftsrumen, Parkpltzen, Einrichtungsgegenstnden oder anderen zum Heim gehrenden Einrichtungen ist den Heimbewohnern nicht gestattet.
    9. Mit der bergabe des Heimplatzes erhlt der Student die zur Bentzung des Heimplatzes notwendigen Schlssel, welche im Eigentum der WIST verbleiben. Bei Schlsselverlust werden aus Sicherheitsgrnden die betreffenden Trzylinder auf Kosten des Studenten ausgetauscht.
    10. Seitens der WIST werden smtliche Rechte des Heimbewohners im Sinne des 6 Studentenheimgesetz gewhrt, wobei insbesondere in Zusammenhang mit 6 Abs.1 Zif.3 (Besuche durch hausfremde Personen) auf die Verordnung zur Lrmbekmpfung im Bereich der Landeshauptstadt Innsbruck vom 26.Juli 1973 hingewiesen wird.
    11. Ein Besucher kann keinen Wohnsitz im Heim grnden und unterliegt den Bestimmungen des Heimstatutes und der Heimordnung. Der Besucher haftet fr die Einhaltung obiger Bestimmungen.
    12. Vernderungen, die an den Einrichtungsgegenstnden oder an den baulichen Einrichtungen des Heimes vom Studenten vorgenommen werden, drfen nur dergestalt beschaffen sein, da eine Wiederherstellung in den vorherigen Zustand ohne Kosten mglich ist. Durch das Umstellen von Einrichtungsgegenstnden in den Zimmern drfen Reinigungs- und Reparaturarbeiten nicht behindert werden.
    13. Bei der Rumung des Heimplatzes ist der ursprngliche Zustand des Zimmers wiederherzustellen (siehe Inventarliste) und private Einrichtungsgegenstnde zu entfernen. Wird die Rumung durch den Heimbewohner nicht ordnungsgem vorgenommen, so fhrt die WIST ohne weitere Ankndigung die Rumung auf Kosten des Heimbewohners durch. Eine Einlagerung privater Einrichtungsgegenstnde erfolgt auf Kosten und Gefahr des Heimbewohners.
    14. Werden nach Beendigung des Bentzungsverhltnisses im Studentenzimmer bzw. in sonstigen mitbentzten Rumlichkeiten und Pltzen Gegenstnde zurckgelassen, so wird der Eigentmer mittels Briefes an die zuletzt bekanntgegebene Adresse bzw. bei Unbekanntheit des Eigentmers mittels Anschlages an der Informationstafel des Studentenheimes aufgefordert, diese Gegenstnde binnen 2 Monaten nach Erhalt des Briefes bzw. nach erfolgtem Anschlag abzuholen. Whrend der Aufbewahrungsfrist besteht keinerlei Haftung der Heimverwaltung fr die zurckgelassenen Gegenstnde.
    15. Der Anschluss von Elektrogerten durch Bewohner ist mit Ausnahme von Kleingerten, welche blicherweise in einem Haushalt verwendet werden nur nach vorheriger Zustimmung der WIST gegen gesonderte Verrechnung unter Bercksichtigung der seitens der Innsbrucker Stadtwerke bestehenden sicherheitstechnischen Vorschriften fr Stromabnehmer mglich. Insbesondere ist auf die Hhe des Anschlusswertes der Gerte zu achten. Diese Bestimmungen gelten sinngem auch fr die Gemeinschaftsrume und fr das Eigentum der Heimverwaltung in denselben.

    4) Grundstze fr die Vergabe freiwerdender und freier Heimpltze.

    Freie bzw. freiwerdende Heimpltze werden im Sinne des 11 Studentenheimgesetzes von den zustndigen Vereinsorganen der WIST nach den Kriterien der sozialen Bedrftigkeit vergeben, wobei Kinder von unselbststndig Erwerbsttigen, Studienanfnger und Bezieher von Studienbeihilfen den Vorzug erhalten. Eine Aufnahme als ordentlicher Heimbewohner ist bei Erfllung der Aufnahmekriterien nur jeweils zum Beginn des Wintersemesters mglich, zu anderen Zeitpunkten oder bei Nichterfllung der Aufnahmekriterien erfolgt die Vergabe von Heimpltzen im Sinne des 5a Studentenheimgesetz als Gastplatz fr ein Studienjahr. Die Neuantrge fr das folgende Studienjahr sind schriftlich an das Sekretariat der WIST zu richten. Ansuchen um Weiterverbleib sind ebenfalls schriftlich im WIST-Sekretariat unter Nachweis des Studienerfolges einzubringen; wobei ein positiver Studienerfolg Voraussetzung fr die Verlngerung des Heimvertrags ist. Ein positiver Studienerfolg liegt dann vor, wenn die fr den Bezug von Studienbeihilfe magebende Mindeststudiendauer zuzglich des Toleranzsemesters nicht berschritten wird. Die Terminankndigung erfolgt durch Aushang, in beiden Fllen ist auch eine persnliche Abgabe mglich. Soweit Kontingentvereinbarungen mit einweisungsberechtigten Dritten bestehen, knnen auch dort Bewerbungen abgegeben werden.


     

     5) Allgemeine Feststellungen:

    • Das Heimstatut geht von der Annahme aus, da alle Funktionre und Angestellten des Heimtrgers und alle Funktionre der Heimvertretung grundstzlich am gemeinsamen Vorgehen und nicht an einer brokratischen, formalistischen Vorgangsweise interessiert sind.
    • Ein neues Heimstatut kann nach entsprechender Anhrung der Heimvertretung nur zum 1.Oktober eines jeden Studienjahres erlassen werden. Die Heimordnungen im Rahmen dieses Heimstatutes sind von den Studenten bis zum 30.November nach Inkrafttreten eines neuen Heimstatutes zu beschlieen, wobei die Anhrung des Heimtrgers vorher zu erfolgen hat. ( 16 Studentenheimgesetz). Heimstatut und Heimordnung gelten auf unbestimmte Zeit.
    • Die Heimvertretung gibt sofort nach Wahl ihrer Organe die Namen und Adressen der Gewhlten schriftlich bekannt. Bis zum Einlangen einer solchen Bekanntmachung im Sekretariat der WIST gilt der bisher als Organvertreter auftretende Heimbewohner als vertretungsbefugt fr die Heimvertretung.
    • Soweit Mitwirkungsrechte der Heimvertretung oder des Vorsitzenden der Heimvertretung vorgesehen sind, treten folgende Zustellungsregelungen in Kraft, die durch die Heimordnung nicht verndert werden knnen: Bei Anhrungsrechten der Heimvertretung wird der Vorsitzende der Heimvertretung bzw. Stellvertreter durch die bersendung einer Ladung sptestens eine Woche vor dem in der Ladung genannten Termin benachrichtigt. Es ist Sache des Vorsitzenden der Heimvertretung bzw. seines Stellvertreters, die anderen Mitglieder der Heimvertretung zu verstndigen. Dem Anhrungsrecht ist Genge getan, wenn nach ordnungsgemer Ladung die Vertreter des Heimtrgers zum Zeitpunkt und am Ort, der in der Einladung angegeben wurde, anwesend sind. Ein Nichterscheinen der Heimvertreter ist von diesen zu vertreten und hindert den Fortgang des Verfahrens nicht. Zwischen 1.Juli und 30.September knnen Einladungen an die Heimvertretung oder an den Vorsitzenden der Heimvertretung oder dessen Stellvertreter nur dann erfolgen, wenn die WIST die Kosten der Anreise im Rahmen der blichen Studententarife innerhalb sterreichs bernimmt. Jedenfalls sind Termine in dieser Zeit nur in Ausnahmefllen anzustreben.

    H E I M O R D N U N G

    Die HO richtet sich nach dem Heimstatut der WIST Innsbruck und dem Studentenheimgesetz BGBl.291/1986 i.d.F. BGBL.I Nr. 24/1999.
     
    1) Organe der Heimvertretung ( 7 StHG):
     Die Heimvertretung setzt sich aus dem Vorsitzenden und mindestens 3 Mitgliedern zusammen, die jeweils in geheimer, allgemeiner und direkter Abstimmung, mit einfacher Mehrheit durch alle Heimbewohner auf ein Jahr gewhlt werden. Die gewhlte Heimvertretung ist bis zur konstituierenden Sitzung des neuen Heimausschusses bestellt. Der Termin zur Wahl und somit Neubestellung der Heimvertretung wird gesondert am Ende des jeweiligen Sommersemesters festgelegt. Die Wahl hat jedoch sptestens sechs Wochen nach Beginn des Wintersemesters zu erfolgen. Die Vorsitzenden der Heimvertretungen whlen jhrlich einen Sprecher und einen Stellvertreter der Heimvertretungen. Die Wahl der Kchensprecher erfolgt aus den Bewohnern des jeweiligen Kchenwahlkreises.
     
    2) Rechte und Pflichten der Heimbewohner:
    Diese ergeben sich sowohl aus dem Bentzungsvertrag (Kndigungsfrist, Entgeltspflicht) als auch aus dem Heimstatut (insbesondere Punkt 3.4.-3.6. in Verbindung mit 6 StHG).

    3) Verhalten im Brandfalle: Im Zimmer befindet sich ein Fluchtplan; in den Gngen sind Anweisungen fr das Verhalten im Brandfalle, elektrische Feuermelder und Feuerlschgerte angebracht. Zur Alarmierung dienen Sirenen in den einzelnen Stockwerken. Jeder Heimbewohner ist im eigenen Interesse verpflichtet, sich mit diesen Einrichtungen vertraut zu machen.

    4) Gestaltung des Wohnraumes:
    Hinsichtlich der Vernderung bzw. Gestaltung des Wohnraums wird auf die Bestimmungen in 3.6. des Heimstatuts hingewiesen. Die bernahme des Inventars wird vom Heimbewohner in einer eigenen Inventarliste besttigt. Allfllige Mngel sind anlsslich dieser Besttigung festzuhalten. Jeder Heimbewohner ist verpflichtet, alle Mngel sofort nach Feststellung zu melden oder ins Reparaturbuch  mit Datum einzutragen. Zur regelmigen Reinigung der zugewiesenen Wohnrume und Kchen ist jeder Heimbewohner/in selbst verpflichtet. Wenn diese Reinigung nicht erfolgt, ist die WIST fr die ersatzweise Reinigung zustndig, kann aber hierfr anfallende Kosten vom verantwortlichen Heimbewohner verlangen. Zur Vermeidung bleibender Schden (Schimmelbildung) in den Badezimmern wird eine Grundreinigung der Bder durch Personal der WIST im Abstand von ca. 2 Wochen durchgefhrt (siehe Anschlagtafel). Der Zutritt ins Zimmer zur Durchfhrung dieser Arbeiten muss mglich sein. Mehraufwand, welcher durch ungengende laufende Reinigung der Bder entsteht, wird ebenfalls weiterverrechnet.
     Bett- und Handwsche haben die Heimbewohner selbst mitzubringen. Betten drfen ohne Bettwsche nicht bentzt werden. Bilder, Plakate und Fotos drfen nicht mit Haken, Ngeln oder Tixo angebracht werden, vorhandene Vorrichtungen zum Aufhngen knnen bentzt werden. Falls ein Zimmer beim Auszug mit Tixo-Flecken oder beklebten Wnden bergeben wird, mssen wir die Kosten fr die Instandsetzung von der Kaution abziehen.

    5) Lrmschutz-Verordnung:
    Der Stadtmagistrat Innsbruck hat eine Verordnung zur Vermeidung von Lrm erlassen. Nach dieser ist Lrm jeder Art an Werktagen zwischen 12.00 und 15.00 Uhr und zwischen 22.00 und 6.00 Uhr und an Sonn- und Feiertagen berhaupt zu vermeiden (Zimmerlautstrke). Bei Versten kann Anzeige bei der Bundespolizeidirektion erfolgen. Veranstaltungen in den Heimen (Feiern auch im Rahmen kleiner Gruppen) mssen daher unbedingt vor Beginn im Sekretariat unter Nennung eines Verantwortlichen gemeldet werden und drfen erst nach Genehmigung durchgefhrt werden.

    6) Anschlge (von Heimbewohnern) drfen nur auf den vorgesehenen Anschlagtafeln angebracht werden und mssen im Zusammenhang mit dem Heimbetrieb stehen. Andere Anschlge mssen von der WIST genehmigt sein. Wenn eine solche Genehmigung nicht vorliegt, kann die Ankndigung entfernt werden.

    7) Gemeinschaftseinrichtungen:
    Wsche darf nur in den dafr vorgesehenen Rumen gewaschen und getrocknet werden (Wasch- und Trockengerte mit Mnzeinwurf).
    Die Gemeinschaftskchen stehen allen Heimbewohnern zur Verfgung und unterliegen der studentischen Selbstverwaltung. Fr jede Kche wird ein Kchensprecher gewhlt, von dem ein verbindlicher Kchendienstplan (insbesondere Mllentsorgung) erstellt wird. Der Kchendienst wird durch die Kchenbentzer (jeweils 2 Personen pro Woche) wahrgenommen. Hinsichtlich der Beseitigung des Abfalles bitten wir um besondere Sorgfalt (Anschlag fr Mlltrennung beachten). Bei unzureichender Ausbung des Kchendienstes wird dieser ersatzweise durch die WIST wahrgenommen und die Kosten nach Aufwand an den zustndigen Kchendienst weiterverrechnet. Wegrumen des eigenen Geschirrs ist selbstverstndlich; herumliegendes Geschirr wird von unserem Personal verwahrt und muss gegen Kostenersatz ausgelst werden. Mit Ausnahme der Zimmer mit Kochecke darf Kochen und Essen  ausschlielich in den Kchen erfolgen.
    Kopiergerte stehen im Panorama, Adolf-Sollath-Heim sowie im Karwendel 1 zur Verfgung (Wertkarte). Getrnkeautomaten und Tischtennis sind vorhanden. Private Einrichtungsgegenstnde knnen nur nach Rcksprache mit der Geschftsfhrung aufgestellt werden und mssen bei Auszug wieder entfernt werden.

    8) Telefon, Kabelfernsehen und Internet:
    Die Telefongesprche werden fr jeden Zimmeranschluss monatlich im Nachhinein verrechnet, Zweibettzimmer erhalten einen Einzelgesprchsnachweis. Alle Zimmer sind mit Kabel-TV ausgestattet. Die Bentzung muss im Bro gemeldet werden, die Verrechnung erfolgt zusammen mit der Mietabbuchung (Preis siehe Aushang). Das Entgelt fr Kabel-TV beinhaltet nicht die Rundfunk-und Fernsehgebhren. Die Anmeldung ist vom Heimbewohner selbst durchzufhren. Fr einen Internetanschluss im Zimmer wird eine einmalige Gebhr von 65,- verrechnet.

    9) Garagen-und Abstellpltze
    Abstellpltze/Garagen fr PKWs werden vom Sekretariat nach Verfgbarkeit semesterweise zugeteilt. Die Abbuchung erfolgt mit der Mietabbuchung (Preise siehe Aushang). Die Schneerumung rund um die Parkpltze erfolgt durch die Parkplatzmieter. In den Heimen Karwendel 1 und 2 kann der Parkplatz nur von 1.10. bis 30.6. des Folgejahres gemietet werden, von 1.7.-30.9. ist dieser zu rumen..

    10) Fahrrder und Motorrder
    Bei Abschluss des Bentzungsvertrages ist im Sekretariat zu melden, ob ein Abstellplatz fr ein Fahrrad oder Motorrad bentigt wird. Fr das Abstellen von Fahrrdern und Motorrdern sind bestimmte Pltze vorgesehen. Jedes Fahrrad und Motorrad muss mit Etikett (erhltlich im WIST-Bro) gekennzeichnet sein. Fahrrder und Motorrder, die nicht mit Etikett versehen oder nicht ordnungsgem abgestellt sind, werden eingezogen (bei Motorrdern wird die Nummer notiert) und erst nach Bezahlung einer Verwaltungsgebhr von 10,-- ausgefolgt. Schden durch nicht ordnungsgem abgestellte Fahrzeuge werden von der Kaution abgezogen.

    11) Die An - und Abmeldung ist von jedem/jeder Heimbewohner/in beim Rathaus innerhalb von 3 Tagen durchzufhren, Meldezettel sind im WIST-Bro erhltlich.

    12) Die Zimmertren sind auch bei nur kurzfristigem Verlassen des Zimmers zu versperren, da sonst eine allenfalls bestehende private Versicherung keine Haftung bernimmt; die WIST lehnt eine solche auf jeden Fall ab. Bestehende Haushaltsversicherungen der Eltern knnen fr die Zeit des Aufenthalts im Studentenheim im Einvernehmen mit der Versicherung angepasst werden. Die Eingangstren in den Gebuden drfen nicht durch Steine o.. oder durch Aushngen des Trschlieers offen gehalten werden. Mbel: Glatte Flchen drfen nicht mit Scheuermittel bzw. Scheuerpolster behandelt werden. Kerzen drfen im gesamten Gebudekomplex aus feuerpolizeilichen Grnden nicht angezndet werden. Wir weisen darauf hin, dass die meisten Zimmer mit Brandmeldern ausgestattet sind. Besonders bei Zimmern mit Kochecke ersuchen wir Sie um entsprechende Vorsicht beim Kochen, da wir die Kosten fr eine Fehlalarmierung weiterverrechnen mssen.

    13) Rollschuhe: Der Gebrauch von Rollschuhen (Inlineskates, Rollerblades, Skateboards etc.) ist in allen Heimen ausnahmslos verboten.

    14) Das Rauchverbot gilt generell fr den Fernsehraum und fr die Gemeinschaftskchen.

    15) Die Parkordnung (separater Anschlag) fr PKW und andere Fahrzeuge ist einzuhalten.

    16) Fr Wertsachen, Geld und vom Teilnehmer eingebrachte Sachen bernimmt die WIST keine Haftung

    17) Meldepflichtige Krankheiten und infektise Kinderkrankheiten  (Rteln, Mumps, Masern, ....) sind der Heimleitung umgehend mitzuteilen.

    18) Fristen: Fr die Bewerbungen um Weiterverbleib fr das folgende Studienjahr gibt es eigene Fristen, die am Anfang des Sommersemesters durch Aushang bekanntgegeben werden und unbedingt einzuhalten sind.

    19) Zimmerbergabe: Die Zimmerbergabe hat persnlich nach vorheriger Vereinbarung mit dem WIST-Bro zu erfolgen. Achten Sie darauf, dass der vollstndige Schlsselsatz zurckgegeben wird. Bei nicht ordnungsgemer bergabe behalten wir uns das Recht vor, von Ihnen eine Reinigungsgebhr bzw. einen Ersatz zur Schadensbehebung zu verlangen.

    20) Kautionsrckzahlung: Bei ordnungsgemer Kndigung des Vertrages wir die Kaution grundstzlich innerhalb 6 Wochen nach Beendigung des Bentzungsvertrages rckerstattet. Die Kaution wird auf Ihr Konto berwiesen, dann erst darf das Konto geschlossen werden. Bei Nichtbeachtung mssen entstandene Kosten von Ihnen getragen werden. Bezglich der Kautionsrckzahlung fr Auslandsstudenten gilt eine Sonderregelung (siehe Anschlagtafel).

    21) Schwere oder wiederholte Verste gegen die Heimordnung und Richtlinien knnen den Verlust des Heimplatzes nach sich ziehen. Beschlsse der Heimvertretung sind fr alle Heimbewohner bindend. Die Bestimmungen der Heimordnung sind von allen Heimbewohnern zu beachten. Beschwerden aller Art knnen an den Heimausschuss, den Heimsprecher oder an den Obmann der Wirtschaftshilfe fr Studenten Innsbruck, Frstenweg 174, gerichtet werden.

    22) Brorichtlinien

    Bro: Sdtirolerplatz 10-12/6. Stock, Tel.Nr.050 890 8000
    Brozeiten: Mo bis Fr: 9-12 Uhr

    Geschftsfhrung: Dir. Willi Egger

    Assistent:         Mag. Martin Dandrea       
        
    Sekretariat:      Elisabeth Kapferer

    Haustechniker:  Herbert Jabinger
                            Zoran Delic                            

     Schden:
    Alle festgestellten Schden sind vom Heimbewohner/in im jeweiligen Reparaturbuch (Datum, Zimmernummer) einzutragen. Ausgebrannte Glhbirnen knnen kostenlos gegen neue getauscht werden (Sekretariat bzw. Eintragung im Reparaturbuch).
     Konto:
    Wir bitten Sie, unmittelbar nach Erhalt der Heimplatzzusage bei einem Geldinstitut Ihrer Wahl einen Abbuchungsauftrag mit Einziehungsermchtigung (ausreichender berziehungsrahmen) fr die WIST einzurichten. Die Kopie dieses Abbuchungsauftrages muss der WIST innerhalb oben genannter Frist schriftlich bermittelt werden.  
     Behandlung von Post
    Die Post wird an der Rezeption ohne Haftung hinterlegt bzw. in die Brieffcher gegeben (falls vorhanden). Bitte nehmen Sie keine Zeitungen, die nicht fr Sie persnlich bestimmt sind. (Zeitungsabo).


    Interner Bereich
     





    Daily News
    06.06.2018
    WIST Innsbruck : Bro Sdtirolerplatz 10-12/6.Stock : 6020 Innsbruck : info@wist. at : +43 050 890 8000